Das Onlinewarenhaus der Schweiz am Vorbild von Amazon

Das Onlinewarenhaus der Schweiz am Vorbild von Amazon

12. September 2014 09:16

In vielen Teilen der Welt ist es bereits üblich, dass gängige Einkäufe fast nur noch ausschliesslich über das Internet erfolgen. In Europa und der USA ist das Internetwarenhaus „Amazon“ seit Jahren bekannt dafür, dass man hier von T-Shirts über Elektronikartikeln bis hin zu Spielwaren alles online erwerben kann. So können die Käufer ihre Einkäufe bequem von der Couch aus tätigen und nehmen ihre Ware nur kurze Zeit später an der Haustüre in Empfang. In der Schweiz hingegen ist diese Art von Durchbruch bislang noch nicht geglückt. Denn hier gibt es keine vergleichbare Plattform, die derart bekannt ist. Und doch besteht der Versuch, es dem bekannten Internetriesen nachzumachen: Die Internetplattform ricardoshops.ch hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch den schweizerischen Landsleuten eine derartige Einkaufsmöglichkeit zu bieten. ricardo_logo

Ricardo als Vermittler

Anders als bei Amazon, wo die Ware direkt bestellt und unmittelbar vom Internetanbieter zugeschickt wird, fungiert der schweizerische Anbieter Ricardo gewissermassen als Vermittler zwischen den Händlern und den Käufern. So wird den Kunden auch auf dieser Internetplattform ein breites Angebot von Produkten präsentiert, die sich alle online bestellen lassen. Jedoch sind die Artikel nicht bei Ricardo hinterlegt, sondern die Bestellungen werden direkt an die Händler weitervermittelt, die dann die Ware an den Kunden verschicken. Ricardo übernimmt dabei lediglich die Funktion der Warenpräsentation und stellt die dafür nötige Plattform bereit und wickelt den organisatorischen Aufwand ab. Die direkte Auslieferung erfolgt dann aber vom Händler aus. Aufgrund der Tatsache, dass die Ware von unzähligen Händlern bereitgestellt wird, kann der Kunde auch nicht an Versandkosten einsparen. Dies bedeutet, dass er für jede Bestellung von verschiedenen Händlern auch separate Versandkosten tragen muss… Die Kostenangabe auf der schweizerischen Plattform ist stets in Schweizer Franken gehalten, so dass sich die Kunden nicht um eine Umrechnung der Gebühren bemühen müssen. Auch die Versteuerung bzw. Verzollung der Ware wird von Ricardo geregelt, der sich diesbezüglich entsprechende Unterstützung aus Deutschland eingeholt hat.

Eine Idee mit Zukunft

Die Einrichtung eines Onlinewarenhauses für die Schweiz ist sicherlich eine Idee mit Zukunft. Denn was bislang in vielen Bereichen auf der Welt hohen Zuspruch erfahren hat, sollte doch auch in der Schweiz für Erfolg sorgen. Da jedoch der Anbieter „Ricardo“ bislang noch meist unbekannt ist, ist der verzeichnete Erfolg auch eher schleppend anzusehen. Und doch lohnt sich ein Blick auf die breite Produktpalette allemal: Denn auch beim schweizerischen Anbieter kann der Kunde – ähnlich wie in einem gewöhnlichen Kaufhaus – zwischen verschiedenen Abteilungen auswählen und sich in aller Ruhe die einzelnen Produkte ansehen. So kann nahezu jeder alltägliche Wunsch erfüllt werden – bis hin zur Weinabteilung ist alles dabei. Und so sollte auch dem schweizerischen Onlinewarenhaus die Möglichkeit gegeben werden, sich als fester Bestandteil im WorldWideWeb zu etablieren.